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Prägung durch Katzen

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Geprägt - Prägung durch Katzen
„Our Cats“, 08 / 2003 - Eva - Maria Kolfenbach

Liebevolle Anleitung durch Eltern unerlässlich
Wenn eine Katze angeschafft wird, weil die Kinder sich inständig eine wünschen, tragen die Eltern eine große Verantwortung, Kindern und Katze gegenüber.

Die Kinder sollten alt genug sein, das Wesen einer Katze zu verstehen und zu respektieren.
Was voraussetzt, dass Eltern selbst über dieses Wissen verfügen müssen, um es dann behutsam und liebevoll an ihre Kinder weiterzugeben.

Die Körpersprache der hoch sensiblen und intelligenten Katze muss den Eltern bekannt sein und den Kindern richtig erklärt werden.
Sonst lernen Kinder die körpersprachlich übermittelten Warnungen der Katze wie „lass das, ich mag das nicht“ oder „du tust mir weh“ nicht zu deuten, und die Katze, die keinen anderen Ausweg mehr sieht, setzt sich zur Wehr.

Wie Katz den Menschen formen kann
Jedem Menschen, der mit einer Katze zusammengelebt hat oder lebt, drückt sie ihren „Stempel“ auf.
Und der ist – im „Normalfall“ – positiv.

Eine Katze ist nicht dazu geschaffen, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen.

  • Eine Katze lehrt sanft, aber nachdrücklich Toleranz.
  • Eine Katze hasst Streit und Spannungen, sie lehrt Harmonie und Frieden.
  • Und Mensch lernt, Gefühle zu leben und auszudrücken, lernt Zärtlichkeit zu geben und zu empfangen.
  • Das Leben mit einer Katze lehrt Rücksichtnahme und Respekt anderen Lebewesen gegenüber, deren Eigenarten und Besonderheiten.
  • Rücksichtsloser Egoismus und krankhafte Ichsucht beim Menschen lassen eine Beziehung zu einer Katze niemals auch nur ansatzweise entstehen.


Eine weitere Folge:
der „Katzenmensch“ gewinnt ein offenes Auge und Ohr für die Not anderer – das nicht nur bei Tieren.
Eine Beziehung zur Katze bedeutet für den Menschen eine eigene heile Welt, in der es keine Treuebrüche gibt, keine bewusste Kränkung oder gewolltes Schmerzzufügen.

Die Katze liebt und akzeptiert ihren Menschen mit all seinen Schwächen, egal wie er ist.
Und eine Katze lehrt, dass Liebe auch Loslassen bedeuten kann.





Fortsetzung „Baby und Katze“

Zooplus 05 / 2004
Kinderwunsch Tier - So gehen Sie am besten vor
Irgendwann wird wohl allen Eltern diese Frage gestellt:
"Sagt mal, bekomm’ ich ein Haustier?"

Ist der Wunsch nach einem Haustier bei Ihrem Kind erst einmal entbrannt, sollten sie ihn auf jeden Fall ernst nehmen.
Ein schlichtes, unbegründetes "Nein" sorgt in den meisten Fällen für Frustration.
Vielmehr sollten Sie gemeinsam herausfinden, ob es sich um einen ernsthaften Wunsch handelt und welches Haustier sich am besten in Ihre Gemeinschaft integriert.

Folgende Punkte helfen Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen:

Prüfen Sie das Interesse Ihrer Kinder. Manche Kinder möchten ein Tier nur, weil ein Freund ein Haustier bekommen hat.
Gehen Sie mit Ihren Kindern ins Tierheim oder in den Zoo. Beobachten Sie die Reaktionen Ihrer Kinder.
Informieren Sie sich über die Kleintiere. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie sich auskennen und Ihre Bedenken nicht aus der Luft gegriffen sind.
Schenken Sie Ihrem Kind Bücher über Heimtiere. Werden die Bücher gerne gelesen, können Sie davon ausgehen, dass der Tierwunsch ernst gemeint ist.
Egal was Sie mit Ihren Kindern ausmachen, stellen Sie sich darauf ein, dass Sie sich um das Haustier mit kümmern müssen.
Nehmen Sie zunächst ein Pflegetier für einige Wochen bei sich auf. Tierheime suchen zu jeder Jahreszeit Urlaubsunterkünfte für Pfleglinge und Ihr Kind kann die Ernsthaftigkeit seines Wunsches unter Beweis stellen. Oft verliert sich schon in diesen wenigen Wochen das Interesse am Tier.
Anschaffungskosten können vom Taschengeld gespart werden. Dabei können Ihre Kinder zeigen, was ihnen die kleinen Freunde wirklich wert sind.Tierarztkosten sollten nicht allein vom Taschengeld bezahlt werden müssen. Ihre Kinder können jedoch einen Teil ihres Geldes dafür auf ein Sparbuch legen, um vorzusorgen.

Wenn Sie sich nach all den Überlegungen für ein Haustier entscheiden, können Sie sicher sein, dass es zu Ihnen und Ihrer Familie passt.

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