Tierschutz Lauf


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Artikelserie "Katze"

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Artikelserie „Katze“ - Erster Artikel = Entscheidung "Katze ja/nein"
Sieht dieses kleine Kerlchen nicht allerliebst aus?
Die Entscheidung eine Katze in die Familie aufzunehmen, sollte man sich jedoch genau überlegen.
Echte Tierliebe steht an erster Stelle. Außerdem Verständnis für das Wesen der Katze, richtige Einstellung zu artgerechter Haltung und Kastration.
Ist dies nicht gegeben, sollte man dem Tier zuliebe auf die Katzenhaltung verzichten.
Die Katzen haben es verdient, dass sie artgerecht und liebevoll behandelt werden und vor allem, dass sie ein
dauerhaftes Zuhause finden.
Das gemeinsame Leben mit einer Katze ist eine Partnerschaft, ein Zusammenspiel von Nehmen und Geben,
ist Achten und Respektieren der kätzischen Eigenheiten.
Toleranz ist eine der wichtigsten Charaktereigenschaften, die ein Mensch haben muss, wenn er sein Leben mit einer Katze teilen will.
Die Entscheidung für eine Katze muss auf die Grundbedürfnisse und die angeborenen Instinkte der Katze hin abgestimmt sein. Sonst ist das Scheitern der Katze-Mensch-Beziehung vorprogrammiert.
Letztendlich entscheidet der von falschen Emotionen befreite gesunde Menschenverstand -
als Wichtigstes die echte Liebe zur Katze. Auch wenn es verzichten hieße.
Überlegungen vor der Anschaffung:
Soll ich oder soll ich nicht?
Die Anschaffung einer Katze will gut überlegt sein.
Bitte beantworten Sie sich selbst folgende Fragen:

  • Bitte weiterlesen bei der Internetseite „Anschaffung einer Katze......... weiter
  • Stehe ich in noch so kritischen Situationen zu meiner Katze?z.B. bei Wohnungswechsel, wenn ein Baby kommt oder wenn die Katze schwerkrank wird oder wenn sie alt wird.Süße Katzenkinder sind schnell gekauft. Aber was ist, wenn der Stubentiger ein paar Jahre auf dem Katzenbuckel hat, grau, behäbig und dick geworden ist und vielleicht eine chronische Krankheit entwickelt hat?Gerade dann braucht das Tier Ihre Zeit und Pflege.Sie zögern jetzt?Dann Hände weg!Würden Sie auch nur einen Gedanken daran verschwenden, Ihre Katze wegzugeben?


Frage aus einer Katzenzeitschrift?

  • Wenn mal Schmalhans Küchenmeister ist, nehme ich das trockene Brot und die Katze bekommt die Leberwurst?
  • Stehen Sie zu Ihrer Katze, egal wie schwierig Ihre Lebenssituation ist? Eine Katze kann man weder "halten" noch "besitzen".
  • Die Katze akzeptiert - und liebt - ihren Menschen aus eigenem Entschluss.
  • Eine Katze vertraut sich und ihr Leben ihrem Menschen an, sieht ihn zeitlebens als "Mutterkatze" und bleibt selbst "Kind". Diese Bindung besteht für die Katze lebenslang, einen Verlust oder Wechsel verkraftet sie manchmal gar nicht, oft nur schwer und erst nach langer Zeit.


Quellen = verschiedene Katzenzeitschriften




Fortsetzung Artikelserie "Katze"
- Zweiter Artikel = Auswahl der richtigen Katze


Katze oder Kater?
Es gibt kaum Wesensunterschiede.
Ob die Katze wild oder sanft ist, hängt von der jeweiligen Persönlichkeit ab und nicht vom Geschlecht.
Kater werden in der Regel größer als die weiblichen Tiere.

Katzenjunges oder erwachsenes Tier
Nicht unterschätzen darf man die Sprungkraft der Kleinen.
Es reicht also nicht, wie bei einem Kind, die unteren Bereiche zu schützen.
Als Halter von Katzenbabys braucht man Humor, starke Nerven und sehr viel Geduld.
Bei einer erwachsenen Katze ist der Charakter bereits entwickelt.
Auch bei ihnen ist es sinnvoll, gleich zwei Stubentiger bei sich aufzunehmen.
Unproblematisch ist es, zwei Tiere auszusuchen, die bereits aneinander gewöhnt sind, z.B. zwei Wurfgeschwister.

Zwei Katzen
Bei zwei Katzen gibt es wesentlich weniger Haltungsprobleme.
Sie können beruhigt Ihrer Berufstätigkeit nachgehen und müssen keine Befürchtung haben, daß die Katze aus Langeweile Verhaltensstörungen entwickelt.
Aber auch, wenn Sie nicht berufstätig sind, so sind Sie doch nicht immer daheim.
Eine Einzelkatze benötigt mehr Aufmerksamkeit und neigt dazu, schnell exzentrisch zu werden
Eine erwachsene Katze ist nicht mehr so stürmisch und braucht weniger Kontrolle.
Das Größenwachstum ist abgeschlossen.
Sie ist bereits kastriert und geimpft.
Die Sturm- und Drangzeit ist vorbei.
Ebenso die Kinderkrankheiten.
Auch erwachsene Katzen leben sich sehr schnell ein.
Nach einer Eingewöhnungszeit finden sie sich sehr gut zurecht und akzeptieren den neuen Menschen.
Die Liebe, die Ihnen entgegengebracht wird, geben sie um ein mehrfaches zurück.

Als
älterer Mensch denken Sie daran, ob Sie Ihr Tier auch in 10 Jahren noch versorgen können.
Bitte keine Katze bei sich aufnehmen, die Sie aller Voraussicht überleben wird.
Leider machen wir Tierschutzvereine die Erfahrung, daß den Beteuerungen Ihrer Verwandten, sich um die Katze nach Ihrem Tode zu kümmern, nicht immer Glaube geschenkt werden kann.
Die Ersparnisse nehmen die Erben sehr gerne, die Tiere werden ins Tierheim abgeschoben.

Katzenrasse?
Wir Tierschützer empfehlen die Europäisch Kurzhaar-Katze, volkstümlich ausgedrückt die Hauskatze.
Diese ist robuster und weniger krankheitsanfällig als so manche Rassekatze.
Wenn es unbedingt eine Rassekatze sein sollte, so fragen Sie bitte bei den Tierschutzorganisationen nach.
Rasse schützt leider nicht vor der Abgabe ins Tierheim oder noch schlimmer vor dem Aussetzen.

Quellen = verschiedene Katzenzeitschriften





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